
Nepal ade – Tibet wir kommen
Wir hatten wunderschöne Tage in Boudnath, einem Stadtteil von Kathmandu. Hier im Ti-se Hotel, durften wir für 2 € die Nacht stehen. Wir wurden sehr herzlich aufgenommen und nach wenigen Tagen fühlten wir uns wie bei alten Freunden. Was auch heißt, dass der Abschied schwer fällt. Aber es geht weiter. Wider erwarten können wir nun doch unsere Traumroute verwirklichen,
Ahnungslos passieren wir die nepalesische Grenze. Nichts Auffälliges, auch die Grenzbeamten nett und lässig wie immer. Nach den ersten Kilometern bemerken wir dankbar, dass sehr wenig Verkehr herrscht. Keine LKW´s keine Busse, ein Traum„ Ist heut Sonntag? Nein„
Dann tauchen die ersten Straßensperren auf.
Ursprünglich wollten wir ja unseren Ostdeutschen Campnachbaren, Carina und Michael, eine ordentliche Portion original Allgäuer Kässpatzen servieren. Aber irgendwie scheint das mit Reismehl nicht zu funktionieren. Ich hatte eher den Eindruck ich rühre Gips an, der schon langsam fest wird, und dann wieder flüssig, und dann wieder....

Seit über einer Woche sind wir in Pame, 6 Km von Pokhara am Ende des Phewa Sees. Als erste und einzige Gäste seit zwei Monaten stehen wir im Internationalen Overlander Camp, eingebettet in Reisfelder, umgeben von bewaldeten Hügeln in denen die Affen toben. Es ist ruhig nur die Familie die den Platz führt, es ist ihr Garten, lebt hier. Einige hundert Meter entfernt an der Straße ein sehr kleines Dorf, mit ein paar Verkaufsbuden für das Nötigste. Zwischen den Feldern fließt ein Fluss, über den eine Hängebrücke führt...
Ich bin wahrscheinlich die Einzige, die an einer Safari teilnimmt und inständig darum betet von Tigern, Elefanten und Nashörnern verschont zu bleiben.