wir sind wieder unterwegs. Unser Weg führt uns von Ardabil über Khalkhal nach Asalem ans Kaspische Meer. Die Straße windet sich die Berge hinauf und die Landschaft erinnert an die Schweiz. Grüne Hügel soweit das Auge reicht, für uns Deutsche mag das nichts besonderes sein, wenn man jedoch tagelang durch den wüsten ähnlich kargen Iran fährt, ist dieser Anblick so wohltuend und herzerfrischend. In diesem Moment wird uns das Glück bewusst dass wir haben, im Allgäu aufgewachsen zu sein und wie sehr wir unsere Heimat lieben. Nein, noch kein Heimweh, aber eine ganz tiefe Dankbarkeit für all das was wir in unserem Leben bisher hatten.

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Wir sitzen zu hause bei Sahel, einem 25 jährigen Englischlehrer und seiner Familie. Dort werden wir auch die Nacht verbringen. Die Sonne ist bereits untergegangen, alle warten auf das Essen. Sie sind hungrig, es ist immer noch Ramadan...
Die Mutter sitzt am Boden, vor sich ein Tuch mit Unmengen von Wildkräutern die sie verließt und zu einem Salat bereitet. Wir sitzen etwas entfernt, ebenfalls am Boden auf Teppichen. Vor uns eine Plastik-Tischdecke, Tee steht bereit, Minuten später ist der „Tisch“ gedeckt mit Reis, Fisch, Rührei, Salat und Hähnchen. Gemeinsam mit Sahels Mutter und Schwester essen wir zu Abend. Danach sind wir bei seinem Freund...
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So, nun sind wir gerade zwei Stunden im Iran und sitzen bereits auf dem Teppich einer iranischen Großfamilie im Egolipark in Tabriz, und lassen uns von vorn bis hinten bedienen und verwöhnen. Eine Einladung folgt der Nächsten.(genaueres in Helgas Beitrag ...............)
Dienstag Vormittag: Gespannt, aufgeregt und sehr unsicher was mich erwartet, sitze ich, zugegeben etwas angespannt in unserem Bulli. In meiner bis zum Hals zugeknöpften Bluse und meiner Kopfbedeckung fühle ich mich etwas befremdlich. Wir stehen zwischen der türkischen und iranischen Grenze,
Die Zollformalitäten waren bizarr, ernst aber unproblematisch, und in ca. 2 Stunden durch.
Ich bin im Land des unglaublich billigen Sprits! Ich weiss auch das man im Iran inzwischen nur noch mit einer Rationskarte tanken kann, die mir bereits innerhalb der Grenze von einigen Schleppern zum „Superpreis“ von nur 250 Euro für 500 Liter Diesel angeboten wird. Ich weiss allerdings auch das der Liter Diesel zur Zeit 0,014 Euro kostet!
Ich wiederhole 0,014 Euro, also 1,4 cent!!! Ich halte ich mich also an den Overlander-Tip ohne Tankkarte